Projekt: JOBS, JOBS EVERYWHERE - WHICH ONE FOR ME?

An dem durch die europäische Union geförderten Projekt beteiligen sich Schulen aus fünf europäischen Ländern: Italien (Biella), Republik Irland (Dublin), Spanien (Vic), Malta (Venera) und Deutschland (Güstrow).

Der Schwerpunkt der Projektarbeit liegt in der besseren Verbindung zwischen Schule und Arbeit sowie in der Berufsorientierung. Das Thema des Projektes, welches im Schuljahr 2017/18 begonnen hat und bis zum Schuljahr 2019/20 läuft, lautet: "Jobs, Jobs everywhere, which one for me?“ 

Während der Projektarbeit beschäftigen sich die Schüler_innen mit verschiedenen Berufsmöglichkeiten und erarbeiten einen Geschäftsplan für eine Mini-Company, um ein eigenes Produkt zu entwickeln und zu vermarkten.

Meeting in Vic (Spanien)

Selten bietet sich Schüler_innen die Chance, im Rahmen eines internationalen Projekts ins Ausland zu reisen. Doch für sechs Schülerinnen unseres Gymnasiums ging es jetzt mit dem Erasmus-Projekt vom 18.11. bis 24.11.2018 nach Vic in Spanien. Das Thema der internationalen Konferenz lautete: "JOBS, JOBS EVERYWHERE - WHICH ONE FOR ME?". "Das ist mein zweites Jahr im Erasmus-Projekt, weil mich internationale Projekte sehr interessieren. Auch wollte ich mein Englisch verbessern und neue Menschen kennenlernen", sagt die Elftklässlerin Laura Winkler. Wie alle Schülerinnen, die nach Spanien aufbrachen, nahm auch Laura vergangenes Jahr in Deutschland eine/n Gastschüler_in auf. Diesmal war es umgekehrt und die Deutschen wurden von den Katalanen aufgenommen. Kaum in Spanien angekommen, ging die Arbeit los. "Wir analysierten und diskutierten die Forschungsergebnisse, gaben Präsentationen und verglichen die Resultate und können nun in unserer weiteren Arbeit darauf aufbauen", erzählt Theresa Flügge. Anna Boomgarden ergänzt: "So konnten wir die einzelnen Ideen der Schüler_innen zu einer gemeinsamen Grundidee zusammenfassen." Engagiert arbeiteten die Schüler_innen in internationalen Gruppen zusammen. Einige brachten die projekteigene Homepage auf den neusten Stand oder luden neue Dokumente und Bilder auf der bereits vorhandenen Kommunikationsseite des Erasmus-Projekts hoch. Dazu gehörte auch das mehrsprachige Wörterbuch im Internet, in dem Sätze, die in einem Vorstellungsgespräch oder im Job nützlich sein können, in die Sprachen der beteiligten Länder übersetzt wurden. Zu jeder Sprache gibt es ein Video mit einem Text zum Mitlesen. Zudem stellten die Teilnehmer_innen einen Businessplan für die Gründung eines Unternehmens auf. Kommunikationssprache war durchweg Englisch. "Für mich war es überraschend, dass es damit so wenig Probleme gab", sagt Anna. Unter anderem besuchten die Schüler_innen auch Fabriken, die Kekse und Wurst herstellen. Ihnen wurde der gesamte Prozess von der Firmengründung bis zur Herstellung des Endprodukts erläutert. Vorträge von spanischen Firmengründern zeigten wichtige Punkte der Unternehmensführung auf. In der Freizeit besuchten alle Projektteilnehmer_innen Barcelona und sahen sich dort berühmte Sehenswürdigkeiten wie die Sagrada Familie und andere Kirchen an. "Das Leben der Spanier unterscheidet sich in vielen Punkten von dem der Deutschen", berichtet Laura. "Zu ihrer Kultur gehört das viele Essen am späten Abend", hat sie festgestellt. "Es war eine tolle Erfahrung, in einer anderen Familie zu leben."

 

Sina Kowalzik

Meeting in Güstrow

Das John – Brinckman – Gymnasium Güstrow war in der Woche vom 11.12.2017 bis 15.12.2017 Gastgeber für das erste Treffen im Rahmen des „Erasmus+ “- Projektes. Schüler_innen und Lehrer_innen aus Malta, Italien, Irland und Spanien besuchten unser Gymnasium. Neben dem Kennenlernen, der Besichtigung unserer Schulgebäude und der Stadt Güstrow wurde inhaltlich zu dem Thema "JOBS, JOBS EVERYWHERE- WHICH ONE FOR ME?“ gearbeitet. In diesem Zusammenhang besuchten alle Beteiligten das BILSE-Institut in Güstrow. Das Startup-Unternehmen "Tweedback“ war zu einem Workshop in der Schule. Nach dem sehr interessanten Workshop sammelten die Schüler_innen in internationalen Gruppen selbst Ideen zur Gründung eines Startups - mit einem entsprechenden Produkt - und präsentierten ihre Vorschläge später.

Während des Projekttreffens beteiligten sich die Schüler_innen sehr engagiert an verschiedenen Aktivitäten, sie sammelten Informationen über Berufsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen in den Ländern und werteten die Ergebnisse aus. Es wurden die zehn wichtigsten Arbeitsgebiete in den jeweiligen Ländern im Zeitraum von 2000 bis 2017 dargestellt. Die Schüler_innen haben jetzt gemeinsam die Aufgabe bis zum nächsten Treffen in Dublin, geforderte Fertigkeiten und Fähigkeiten für Berufe in diesen Sektoren herauszufinden und zu analysieren.

Einzelne Schüler_innengruppen kümmerten sich zusätzlich um einen Blog, soziale Netzwerke, Pressearbeit und somit um die Bereitstellung von Informationen zum "Erasmus+"-Projekt für die Öffentlichkeit.

Wir danken allen Beteiligten, die zum Gelingen dieser schönen Woche beigetragen haben.

Meeting in Dublin

Das "Erasmus+"-Projekt unter dem Motto "JOBS, JOBS EVERYWHERE - WHICH ONE FOR ME" ging in die 2. Runde. Schon im vergangenen Dezember waren Schüler_innen aus den Ländern Malta, Italien, Katalonien und Irland in Güstrow zu Besuch, wo das von der EU unterstützte Programm begann. Vom 4. bis zum 10. März 2018 sind nun 6 Schüler_innen begleitet von zwei Lehrer_innen des John-Brinckman-Gymnasiums nach Irland gereist, um dort am Projekt weiterzuarbeiten. Nachdem jedes Land seine vorbereiteten Präsentationen über den Business Plan für das kreierte Produkt "Duocil“ - ein Stift als Bleistift und Füller - gehalten hatte, ging die Arbeit in unterschiedlichen Gruppen weiter. Unter anderem wird es eine Website über das Projekt sowie einen Evaluationsbogen geben, die wichtigste Aufgabe jedoch ist die Herstellung des "Duocils“. In Irland besuchten die teilnehmenden Schüler_innen dann eine Schokoladenfabrik, wo ihnen erklärt wurde, wie man eine Firma effektiv leitet und ein Produkt verkauft. Weiterhin nahmen sie an Workshops zum Thema Kommunikation und Marketing teil. Neben all der harten Arbeit hatten sie aber auch noch Zeit für einen Ausflug nach Dublin und an die Westküste Irlands, wo sie die Möglichkeit hatten, die Cliffs of Moher und das Bunratty-Schloss zu besichtigen. Rundum eine gelungene, lustige und arbeitsreiche Reise in das Land der Schafe, Musik und Mythen.

Europapass Mobilität

Heutzutage wollen viele Schüler_innen nach dem Schulabschluss das Weite suchen und in fremden Ländern studieren oder arbeiten. Doch warum sollten sie so lange warten, wenn das John-Brinckman-Gymnasium einen Kurs über internationale Zusammenarbeit anbietet, nämlich das "Erasmus+"-Projekt, welches von der Europäischen Union finanziell unterstützt wird.

Seit September 2017 läuft es und die Teilnehmer_innen können nach einem Schuljahr auf viele positive Erlebnisse zurückblicken. Zusammen mit anderen Schulen in Italien, Spanien, Malta und Irland arbeitete das Gymnasium Statistiken über den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt aus. Außerdem entwickelten die Schüler_innen bei ihrem ersten internationalen Treffen im Dezember 2017 in Güstrow die Idee zur Herstellung eines neuen Produktes, den "Pen-in-Pencil“, einen Stift mit Funktionen eines Kugelschreibers und eines Bleistiftes.

"Des Weiteren habe ich viele Artikel zu den Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern verfasst und mich letztes Jahr um die Unterbringung eines Gastschülers gekümmert“, sagt die Schülerin Ronja Kölpin rückblickend und Carlotta Raschke ergänzt: "Auch haben wir viele interessante Dinge über die Führung eines Unternehmens besprochen, die mir vorher unklar waren.“ All diese Dinge wurden im Rahmen des Nachmittagsunterrichts vorbereitet und wurden beim zweiten Treffen in Dublin im März 2018 zusammengetragen. Die Reise nach Irland war der Höhepunkt des Erasmusjahres für die beiden Schülerinnen. "Es war super, dass man sich über die Arbeit austauschen konnte und auch anderen Input erhielt.“, erzählt Ronja und Marian Kaps ergänzt: "Na klar war es das Beste, schließlich haben wir die meiste Zeit darauf hingearbeitet.“

Der Schulleiter Herr Rädke konnte den Teilnehmer_innen an dem Projekttreffen in Dublin den Europass "Mobilität“ überreichen. Dieses Dokument beschreibt die Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen, die während der Projektarbeit erworben wurden. Auslandserfahrung spielt auf dem Arbeitsmarkt eine immer wichtigere Rolle und dieser Pass kann für die Bewerbung im Inland oder im Ausland ein großes Plus sein.

"Mein Ziel war es, meine Englischkenntnisse zu verbessern und ich habe den Kurs besucht, da ich schon zuvor an einem internationalen Austausch teilgenommen habe und auf Grund der guten Erfahrungen wieder teilnehmen wollte“, erinnert sich Carlotta. Genau diese Erweiterung des Fremdsprachenhorizontes ist für die Beiden ein Grund für die Teilnahme an diesem Kurs. "Außerdem kann man internationale europäische Kontakte knüpfen und neue Kulturen kennenlernen“, berichtet Ronja.

Nach weniger als einem Jahr können alle Schüler_innen aus Deutschland, Italien, Spanien, Malta und Irland auf eine große Materialsammlung von Diagrammen, Texten, Videos, Bildern und einem Businessplan mit dazugehörigen Logo-Entwicklungsplänen für das Projekt und den "Pen-in-Pencil“ blicken. "Der Erfolg des Projektes ist eine absolute Gruppenleistung, denn jede/r hat seinen Teil bestmöglich gemeistert“, erzählt Marian. Bis zum Ende des Projektes im Oktober 2019 soll ein Prototyp dieses Stiftes entwickelt werden.

Das nächste Treffen findet im November 2018 in Vic (Spanien) statt.

 

Sina Kowalzik

John-Brinckman-Gymnasium 

Am Wall 6

18273 Güstrow

 

Schulleiter: Jan Rädke

stv. Schulleiterin: Kathrin Kölpin

Schulsachbearbeiterin: Frau Bockholdt

E-Mail: Sekretariat@brinckman.de

Telefon: 0 38 43 / 68 66 93

Fax: 0 38 43 / 68 66 97